«Auf Knochen gebaut». Немецко-французский телеканал ARTE выпустил документальный фильм про работу Пермского «Мемориала»


08.10.2020

Тридцати минутный документальный фильм Нико Карасека, Елены Львовой и Юрия Токарева посвящён деятельности Пермского «Мемориала» по сохранению памяти о жертвах политических репрессий. Уделено внимание ситуации с польско-литовским кладбищем в урочище Галяшор Коми округа. Также рассказывается о летних экспедициях Молодёжного Мемориала, установке памятных знаков и истории одного из мест памяти - бывшем лагере СТВОР.
Фильм на немецком языке.

GULag – das Netz aus Zwangsarbeitslagern in der Sowjetunion, in dem schätzungsweise 20 Millionen Menschen inhaftiert waren und Millionen Menschen starben. Das Thema wird bis heute in Russland tabuisiert. Robert Latypow will das ändern. Er will eine Erinnerungskultur schaffen und die Geschichte der Inhaftierten erzählen. Dabei trifft er immer wieder auf Gegenwind.

GULag – das Netz aus Zwangsarbeitslagern in der Sowjetunion, in dem schätzungsweise 20 Millionen Menschen inhaftiert waren und Millionen Menschen starben. Trotz dieser unheimlichen Größenordnung wurde die Geschichte des Terrors gegen die eigene Bevölkerung in Russland nie richtig aufgearbeitet. Das Thema wird bis heute vielerorts tabuisiert und steht nicht auf dem Lehrplan in Russlands Schulen. Robert Latypow will das ändern. Er ist Leiter der NGO „Memorial“ im russischen Perm. Seine Hauptaufgaben: Eine Erinnerungskultur schaffen und die Geschichte der Vertriebenen, Inhaftierten und Ermordeten des Sowjetsystems erzählen. Dabei trifft Robert immer wieder auf Gegenwind. Denn in Putins Russland ist für systemkritische Geschichtsschreibung wenig Platz. Vielmehr soll an den heldenhaften Sieg im Zweiten Weltkrieg erinnert werden. Wenn Robert mit Mitarbeitern und Freiwilligen Gedenkstätten errichtet oder historische Dokumente sammelt, stellen sich ihm deshalb immer wieder Polizei und Geheimdienst in den Weg.Das Netz der Arbeitslager spannte sich über das komplette Riesenreich und ist insbesondere im Hohen Norden weit ausgedehnt. Zwangsarbeiter mussten hier zwischen den 30er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts Rohstoffe abbauen und Infrastrukturprojekte vorantreiben. Dies fand größtenteils unter unmenschlichen Bedingungen statt. Auch heute noch arbeiten die Menschen in den Minen von damals und erledigen die Knochenarbeit. Allerdings ist nur den wenigsten Arbeitern bewusst, dass sie ihre Arbeit an Orten verrichten, wo früher ein Terror gegen die eigene Bevölkerung ausgeübt wurde.Reportage

(Deutschland 2020, 32 Min)

Video auf Youtube verfügbar bis zum 05/01/2021

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